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Hot-Cell-Dosiskalibrator zur Qualitätskontrolle der Radionuklidaktivität
| Lagertemperatur | -40°C bis 60°C | Kumulativer Dosierungsbereich | 0,1 μSv ~ 10 Sv |
|---|---|---|---|
| Datenspeicherung | Bis zu 1000 Lesungen | Betriebstemperatur | -20°C bis 50°C |
| Gewicht | Ungefähr 9,8 kg | Größe | 350*250*245 mm) |
Hot-Cell-Dosiskalibrator zur Qualitätskontrolle der Radionuklidaktivität
Produkteinführung
Der Hot Cell Dose Calibrator zur Qualitätskontrolle wurde speziell zur Unterstützung des umfassenden Qualitätssicherungsprogramms entwickelt, das von nuklearmedizinischen Vorschriften und Akkreditierungsstellen gefordert wird. Jeder Dosiskalibrator muss täglichen Konstanzprüfungen, vierteljährlichen Linearitätstests und einer jährlichen Kalibrierungsüberprüfung unterzogen werden. Traditionell werden diese Tests mithilfe externer Quellen durchgeführt, die außerhalb der heißen Zelle gehandhabt werden müssen, was die Belastung des Personals und das Kontaminationsrisiko erhöht. Dieses Instrument integriert Qualitätskontrollprotokolle in seine Software, führt den Benutzer durch jeden erforderlichen Test, berechnet Ergebnisse und speichert Aufzeichnungen zur Inspektion. Der Detektor bleibt für alle QC-Verfahren in der heißen Zelle, sodass keine Quellen bewegt werden müssen.
Anwendungsbereich
Dieser Dosiskalibrator wurde für nuklearmedizinische Abteilungen entwickelt, die die gesetzlichen Anforderungen für Leistungstests von Dosiskalibratoren erfüllen müssen. Zu den spezifischen Qualitätskontrollanwendungen gehören tägliche Konstanzprüfungen mit einer langlebigen Referenzquelle (typischerweise Cs-137 oder Co-57), vierteljährliche Linearitätsprüfungen mit der Abklingmethode oder der Hülsenmethode, Geometrievariationsstudien zum Vergleich verschiedener Spritzen- und Fläschchentypen, Hintergrundstrahlungsüberwachung und jährliche Kalibrierungsüberprüfung, die auf nationale Standards rückführbar ist. Das Instrument unterstützt auch Akzeptanztests für neue Radiopharmazeutika, Studien zur Messreproduzierbarkeit und Vergleichsprotokolle zwischen Instrumenten für nuklearmedizinische Netzwerke mit mehreren Standorten. Zusätzlich zur Qualitätskontrolle führt der Kalibrator Routineaufgaben zur Dosismessung durch, einschließlich der Überprüfung der Eluataktivität des Generators, der Dosierung der Patientendosis und der Charakterisierung der Abfallaktivität.
Leistung und Vorteile
Der Hot Cell Dose Calibrator zur Qualitätskontrolle erreicht eine Messgenauigkeit von ±5 % mit einer Reproduzierbarkeit von ±2 % für Wiederholungsmessungen. Das Qualitätskontroll-Softwaremodul des Instruments enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jeden erforderlichen Test, wodurch Rätselraten vermieden und die Wahrscheinlichkeit von Verfahrensfehlern verringert wird. Für tägliche Konstanzprüfungen fordert die Software den Benutzer auf, die Referenzquelle in der Kammer zu platzieren, zeichnet den Messwert automatisch auf, vergleicht ihn mit dem erwarteten Wert und markiert jede Abweichung, die akzeptable Grenzen überschreitet (typischerweise ±10 %). Die Software führt eine historische Aufzeichnung der Ergebnisse der Konstanzprüfung und zeigt Trends im Zeitverlauf an, um Benutzer auf allmähliche Leistungsänderungen aufmerksam zu machen, die auf eine Kalibrierungsabweichung hinweisen könnten. Für vierteljährliche Linearitätstests unterstützt die Software sowohl die Zerfallsmethode (die wiederholte Messung einer Quelle während ihres Zerfalls über mehrere Halbwertszeiten) als auch die Hülsenmethode (mit kalibrierten Dämpfungsgliedern). Das Instrument berechnet automatisch die Linearitätsabweichung, identifiziert alle nichtlinearen Bereiche und erstellt einen Gut/Schlecht-Bericht. Bei Geometrievariationsstudien führt die Software den Benutzer durch Messungen derselben radioaktiven Lösung in verschiedenen Spritzen- oder Fläschchentypen, berechnet Geometriekorrekturfaktoren und speichert sie zur Verwendung bei Routinemessungen. Alle Qualitätskontrollaufzeichnungen werden in einer internen Datenbank mit Zeitstempeln und Benutzeridentifikation gespeichert, und der USB-Anschluss ermöglicht den Export in Tabellenkalkulationen oder Qualitätsmanagementsysteme. Die Druckerausgabe erzeugt gedruckte Aufzeichnungen, die für die behördliche Prüfung geeignet sind. Das Gerät verfügt über ein Warnsystem, das Benutzer benachrichtigt, wenn QC-Tests fällig sind, und so das Risiko einer Nichteinhaltung aufgrund versäumter Tests verringert. Für nuklearmedizinische Abteilungen liegen die Hauptvorteile in einer vereinfachten Einhaltung gesetzlicher Vorschriften durch automatisierte QC-Protokolle und -Aufzeichnungen, einer geringeren Belastung des Personals, da QC-Tests in der heißen Zelle ohne bewegte Quellen durchgeführt werden, einem verbesserten Vertrauen in die Genauigkeit der Patientendosis, da QC-Aufzeichnungen die Geräteleistung belegen, und Zeiteinsparungen im Vergleich zu manuellen QC-Verfahren. Durch die Integration von Funktionen zur Qualitätskontrolle und routinemäßigen Dosismessung in das Gerät entfällt die Notwendigkeit eines separaten Kalibrators nur für die Qualitätskontrolle, was die Gerätekosten und den Platzbedarf senkt. Für Strahlenschutzbeauftragte bieten die umfassenden QC-Aufzeichnungen eine vertretbare Dokumentation für behördliche Inspektionen und Akkreditierungsumfragen.

